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Januar 2012: Schweigen ist das schlimmste Verbrechen Oktober 2011: Gib dem Herrn und der Frau die Hand September 2011: In Gedenken an Egon Scotland Juli 2011: Angst ist keine Lösung Juni 2011: Auf eine Landmine getreten Februar 2011: Dem anderen entgegen Januar 2011: Gestorben in Gefängnishaft Dezember 2010: Gefüllte Benzinkanister vor der Tür November 2010: Wir haben auch eine Verantwortung Oktober 2010: Gegen Steinigung und Korruption September 2010: Aus der Schusslinie Juli 2010: Ein gefährliches Gefühl Mai 2010: Journalismus in der Gefahrenzone April 2010: Tödliche Länder für Journalisten Februar 2010: Unter Feuer - Journalismus in Somalia Dezember 2009: |
Drei Opfer ‚Sie haben Post'. Man öffnet den Internet-Postkasten und dann werden einem mit nüchternen Worten drei traurige Schicksale von Journalisten geschildert: Nasrin Takhayori, der zweite Fall, war Redakteurin bei ‚Payame Emrooz' einer iranischen Zeitschrift für Wirtschaft und Politik, die im März 2001 verboten wurde. Während der Durchsuchung und Schließung der Redaktion war Nasrin Takhayori zufällig in Deutschland. Eigentlich wollte sie in den Iran zurückkehren, aber sie erhielt ernsthafte Warnungen, nicht in ihre Heimat zurückzukehren. Sie wohnt derzeit in einem Zimmer, für das sie monatlich 300,-DM bezahlen muß. Hinzu kommen noch die notwendigsten Hilfen zum Lebensunterhalt. Das ist zwar für deutsche Verhältnisse relativ wenig, aber trotzdem muß die Kollegin Takhayori dieses Geld ja irgendwie aufbringen. Der Verein JhJ hat umgehend 2000.-DM auf ein Vertrauenskonto überwiesen, damit die dringendste Not behoben werden kann. Niza Nayyuf aus Syrien steht derzeit unter schärfsten Hausarrest. Er leidet an der Hodgkinschen Krankheit und müßte dringend medizinisch behandelt werden. Eine einigermaßen erfolgversprechende Behandlung wäre nur im Ausland, zum Beispiel in Deutschland möglich. Es gibt auch Kontakt zu Ärzten, die eine Behandlung übernehmen würden. Aber es entstehen natürlich auch hohe Kosten für den Flug, für eine stationäre Aufnahme, für eine Wohnung und den Lebensunterhalt. Mit Kosten in Höhe von
50.000 DM müßte auf jeden Fall gerechnet werden. Auch hier hat JhJ einen fast peinlich geringen Betrag von 2000,-DM als Hilfe zugesagt. Carl Wilhelm Macke
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