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März 2012: Muxubooy, was hast du heute gesehen? Februar 2012: 17 Monate auf der Flucht Januar 2012: Schweigen ist das schlimmste Verbrechen Oktober 2011: Gib dem Herrn und der Frau die Hand September 2011: In Gedenken an Egon Scotland Juli 2011: Angst ist keine Lösung Juni 2011: Auf eine Landmine getreten Februar 2011: Dem anderen entgegen Januar 2011: Gestorben in Gefängnishaft Dezember 2010: Gefüllte Benzinkanister vor der Tür November 2010: Wir haben auch eine Verantwortung Oktober 2010: Gegen Steinigung und Korruption September 2010: Aus der Schusslinie Juli 2010: Ein gefährliches Gefühl Mai 2010: Journalismus in der Gefahrenzone April 2010: Tödliche Länder für Journalisten Februar 2010: Unter Feuer - Journalismus in Somalia Dezember 2009: |
25 Jahre "Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte" Eigentlich müsste die Hilfe für politisch Verfolgte in Deutschland doch selbstverständlich sein. Vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte im XX. Jahrhundert, vornehmlich natürlich mit dem Wissen um die Verbrechen in den Jahren der Nazi-Herrschaft, denen Millionen von Menschen zum Opfer fielen und die Millionen von Menschen zwangen, ihre Heimat zu verlassen, ist doch jedes Wort zur Verteidigung politisch Verfolgter überflüssig. Eigentlich müsste man nicht immer wieder neu den Sinn und die Notwendigkeit dieser Arbeit in der Öffentlichkeit betonen, um öffentliche Gelder zu beantragen oder private Sponsoren zu umwerben. Eigentlich müsste das Grundrecht auf politisches Asyl doch vollkommen unumstritten sein in einem Land, dessen heutige freiheitliche Kultur ohne die Verdienste der vor den Nazis ins Exil geflohenen Intellektuellen und Politiker gar nicht denkbar ist. Aber die Realität sieht anders aus und die "eigentliche Selbstverständlichkeit" ist in den letzten Jahren bis zur Unkenntlichkeit verwaschen worden. Als Jakob Grimm nach seinem zusammen mit anderen Professoren vorgetragenen Protest gegen den Verfassungsbruch ihres Landesherrn der Universität und des Landes verwiesen wurde, hörte er jenseits der Grenzen des Königsreiches Hannover eine Großmutter zu ihrem Enkel sagen: "Gib dem Herrn die Hand, er ist ein Flüchtling". Die "Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte" steht genau in der Tradition dieser einfachen Bauersfrau aus dem Kurhessischen. Flüchtlingen zu helfen so gut es geht, ist doch nichts weiter als eine Form des Anstands, eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Eigentlich... Carl Wilhelm Macke
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