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Dezember 2009:
Kein Held und kein Märtyrer
Oktober 2009:
Nach der Trauer die Ermutigung
März 2009:
Gefährlicher Einsatz
Mai 2008:
Mut zur Skepsis
November 2007:
Helft Milan!
Januar 2007:
Radio Eriwan und das Asylrecht
November 2006:
Die große Story
August 2006:
Stimme des "anderen Serbien"
April 2006:
Wo liegt Moldawien?
Februar 2006:
JhJ-Netzwerk - Was ist das?
November 2005:
Endlich Tränen der Freude
September 2005:
Wem es gut geht
Mai 2005:
Haiti cherie
Januar 2005:
Im Schatten vom Tsunami
November 2004:
Help me
September 2004:
Gift der Gewöhnung
Juli
2004:
Ein kubanischer Fall
April 2004:
Laudatio auf Dzevad Karahasan
November
2003:
Vergessen in der Freiheit
Oktober 2003:
Simpson´s World
Juni 2003:
Drei tote Journalisten
März
2003:
Befristetes Exil
November 2002:
Back to my profession
August 2002:
Drei Opfer
Juli 2002:
Ohne Schutz
April 2002:
Tödliche Recherchen
Dezember 2001:
Fern auf dem Balkan
März 2001:
Badache
Februar 2001:
Neuanfang
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Kein Held und kein Märtyrer
Der mexikanische Journalist Pedro Matìas Arrazola bei JhJ
Auf Einladung von "Journalisten helfen Journalisten" e.V. informierte der mexikanische Journalist Pedro Matìas Arrazola über die dramatisch zugenommene Gewalt gegenüber Journalisten in seiner Heimat. 55 Journalisten wurden seit dem Jahr 2000 getötet, acht weitere werden zurzeit vermisst. Die meisten Verbrechen bleiben unaufgeklärt.
Arrazola wurde 2008 selbst entführt und nach schweren Misshandlungen zwölf Stunden später von seinen Peinigern wieder auf freien Fuß gesetzt. Derzeit ist er Gast der Hamburger Stiftung für Politisch Verfolgte.
In München sagte Arrazola auf die Frage nach Verbindungen zwischen der Regierung und dem organisierten Verbrechen in seinem Land: "Tatsache ist, dass viele Verbrechen unaufgeklärt bleiben und nicht verfolgt werden. Verbrechen aber, die nicht verfolgt werden, wiederholen sich."
Am gefährlichsten sei die Arbeit für Journalisten auf lokaler Ebene, dort gebe es die meisten Bedrohungen und auch die meisten Morde an Kollegen. "Ich will kein Held und kein Märtyrer sein, aber ich glaube, meine Mission ist bei den Menschen, die einen Wandel wollen", sagte Arrazola. Er wolle deshalb auch im Anschluß an seine Zeit bei der Hamburger Stiftung Mitte 2010 nach Mexiko zurückkehren. "Das ist meine moralische, soziale und persönliche Verpflichtung."
P.S. Am Morgen nach der JhJ-Versammlung verschickte die italienische Organisation "Information Safety and Freedom" (Florenz) die Nachricht, dass erneut ein mexikanischer Journalist ermordet worden ist. Josè Emilio Galindo Robles war bekannt für seine Recherchen auf dem Gebiet der Umweltkriminalität. (csc/cwm)
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