MITEINANDER – FÜREINANDER
Für Meinungs- und Pressefreiheit
AKTUELLES

Seit mehr als 30 Jahren setzt sich JhJ für Kolleginnen und Kollegen aus Kriegs- und Krisengebieten ein und unterstützt Journalistinnen und Journalisten, die die Flucht in ein demokratisches Land geschafft haben. Unser Verein, der unbürokratisch zu helfen versucht, ist angesichts der weltpolitischen Entwicklung und autoritären Strukturen in vielen Staaten, wichtiger denn je.
Mutasem Al Hetari ist vor Bedrohungen und Krieg aus dem Jemen geflohen. Seit rund drei Jahren lebt er in Bayern. JhJ hat ihn bei seiner sprachlichen Integration unterstützt und Kontakte zu deutschen Medien geknüpft. Jetzt kann er uns bei unserer Arbeit für Kolleginnen und Kollegen in Not unterstützen.
Pressefreiheit ist nach seinen Erfahrungen im Jemen kein leeres Wort.

TV-Tipp: „Anja Niedringhaus – Die Fotografin und der Krieg“
Eine SWR Koproduktion beleuchtet das Leben der Fotografin und die ungeklärten Hintergründe ihres Todes. Am am 12. Januar 2026 im Ersten und anschließend für 100 Tage in der ARD Mediathek. Anja Niedringhaus war Mitglied bei "Journalisten helfen Journalisten e.V.".
Afghanistan: Seit Jahren sind die Taliban an der Macht
Seit dem 15. August 2021 steht Afghanistan unter der Kontrolle der islamistischen De-facto-Regierung. International hat seither – mit Ausnahme Russlands – kein Staat die Taliban-Regierung als legitime afghanische Regierung anerkannt. Reporter ohne Grenzen macht auf den Fall eines Journalisten aufmerksam, dem trotz Aufnahmezusage aus Deutschland die Abschiebung aus Pakistan nach Afghanistan droht. Inzwischen gibt es mehrere Berichte über derartige Fälle. Auch der Deutschlandfunk berichtet.
Wie dramatisch die Situation besonders für Frauen und Mädchen ist, schildert Dr. Alema Alema im Interview mit Pro Asyl. Sie musste aus Afghanistan fliehen und arbeitet seitdem aus dem Exil.
Lesen Sie außerdem das Statement von afghanischen Exil-Journalistinnen.
JhJ hat in den vier Jahren regelmässig Kolleginnen und Kollegen aus Afghanistan unterstützt und Dutzenden die Flüge in Länder bezahlt, die Asyl gewährten.
Foto: Shutterstock

Flüge in die Freiheit für journalistischen Mut
Wo wir weiterhin helfen wollen
von HELGA MONTAG
In Leipzig ist kurz vor Ostern ein Flugzeug mit Afghaninnen und Afghanen gelandet, die sich in ihrem Land für Menschenrechte, Demokratie und Meinungsfreiheit engagiert hatten. Drei weitere Flüge im Rahmen des Bundesaufnahmeprogramms, das das Auswärtige Amt entwickelt hatte, sollen noch folgen. In Deutschland wird wenig über die Arbeit und den Mut der Ausgeflogenen gesprochen, Thema ist für die Mitglieder der künftigen schwarz-roten Regierung eher die Innere Sicherheit, die durch die Flüchtlinge angeblich gefährdet wird. In den USA hat die Trump-Administration angekündigt, Afghaninnen und Afghanen, die sie im Sommer 2021 in die USA ausgeflogen hatte, wieder auszuweisen. Pakistan, bislang das Aufnahmeland Nummer Eins für afghanische Geflüchtete, droht den Flüchtlingen mit der Zurückschiebung nach Afghanistan.
"Ich bin Fariba P., eine Journalistin aus Kabul. Wie Sie wissen, ist das Leben von Frauen im Journalismus seit der Machtübernahme der Taliban in höchster Gefahr. Bitte helfen Sie mir, einen sicheren Ort zu finden…"
Ein Text von Helga Montag

Grafik © Shutterstock/Simple Line
Wofür wir Geld ausgeben ...
... und warum Spenden für Journalisten helfen Journalisten e.V. überlebenswichtig sind. Ein Einblick und unsere Arbeit, eine Beschreibung von Journalistinnen und Journalisten in Not und ein Aufruf zum Weltflüchtlingstag von Helga Montag. Der nicht nur an diesem Tag aktuell ist.

Solidarisches Miteinander und Füreinander
Christiane Schlötzer-Scotland (Gründungsmitglied von JhJ und Vorstand) im Interview mit "M" (Menschen machen Medien) zum Tag der Pressefreiheit.


Helfen Sie helfen
Ihre Spende für JhJ
Danke!
Werden Sie Mitglied
WAS UNS WICHTIG IST
Unsere Grundsätze, unsere Geschichte

Unsere
Schwerpunkte

Unsere
Geschichte

Unsere
Partner
WIR TRAUERN

Peter "Pit" Sander
1941 - 2024
Seit der Gründung von "Journalisten helfen Journalisten" war Peter Sander Mitglied in unserem Verein. Wenn es darum ging, aktiv Hilfe zu organisieren, war er zur Stelle.
Ein Nachruf von Carl Wilhelm Macke.

Micheal Lehner
1948 - 2024
Er war von Anfang an bei "Journalisten helfen Journalisten", langjähriger Münchener Korrespondent der „Schwäbischen Zeitung“, Vater, Mensch.
Ein persönlicher Nachruf von Herbert Bopp.
Zur Erinnerung
Egon Scotland † 26. Juli 1991
Für „Last Despatches“ haben Journalistinnen und Journalisten von Balkan Insight, einer unabhängigen Nachrichten-Webseite auf der Balkanhalbinsel, Gespräche mit Angehörigen und Freunden der Getöteten geführt.











